











April 2026
Besuch im Frankfurter Stadion
(„Deutsche Bank Park“ aka „Waldstadion“)
Die schiere Baumasse und innere Komplexität lassen das Stadion wie eine große Kathedrale erscheinen. Wir haben zunächst das Eintracht Museum besucht, in dem „Reliquien“ ausgestellt werden. Das blutige Trikot eines wichtigen Spielers, der Endspiel-Ball von 1960, die Wasserwalze von der „Wasserschlacht“ bei der WM 1974 haben etwas „Heiliges“ an sich, Filme und Fotos vergangener Großtaten des Vereins nehmen die klerikale Bildersprache auf.
Die Erkundung des Stadions begann tief im Inneren, in der „Krypta“, in der Liturgie des Spieles vor- und nachbereitet wird. Die Hohepriester des Sports legen ihre Gewänder an, werden geölt und gesalbt, während sich die Gemeinde durch den Verzehr von Bier und Stadionwurst das Abendmahl nimmt. Mit dem Heraustreten der Spieler kommt es zur Verbindung mit der Gemeinde, die sich durch liturgische Gesänge auf das Ereignis eingestimmt hat. Der Rasen selbst ist „heilig“ und darf nur von speziell Gereinigten betreten werden. Die Chöre der „Fanblocks“ begleiten die Veranstaltung in allen Phasen mit Aufrufen „Wir wollen Euch siegen sehen“ und Glaubensbekenntnissen „Hier regiert die SGE“.
Unser Fazit: Der Fußballsport hat die mystische Kraft, alle 2 Wochen allein in Frankfurt 60.000 Menschen zu einem großen und intensiven Gemeinschaftserlebnis zu versammeln.
März 2026
Kunstführung in der Europäischen Zentralbank
Am 7.3.2026 trafen wir uns bei der EZB, um von Carol-Sue Lehmann eine Führung durch die EZB zu erhalten, bei der wir uns speziell der in den Gebäuden und auf dem Gelände ausgestellten Kunst widmen sollten.
Neben den Kunstwerken im Außenbereich und im Bereich der Besprechungsräume haben wir auch gesehen, mit welcher Sorgfalt die alte von Martin Elsässer entworfene Großmarkthalle restauriert wurde, wie sie im Kontrast steht zum spektakulären neuen EZB-Turm und welch fabelhafte Aussicht auf die „kleine Metropole“ Frankfurt man von den höheren Stockwerken hat.
Beeindruckt hat uns auch zu erleben, wie das vielgestaltige Europa zusammenarbeitet, um auch auf dem Gebiet der Währung eine „diverse Einheit“ zu werden.
























Februar 2026
Islam Abu Bakra Moschee Frankfurt
Die Abu Bakr Moschee Frankfurt ist eine der bekanntesten Moscheen in
Frankfurt am Main. Ihre Geschichte hängt eng mit der Entwicklung der
muslimischen Gemeinschaft in der Stadt zusammen.
Gründung der Gemeinde
Die Moschee gehört zur Islamische Gemeinde Frankfurt (IGF).
Diese Gemeinde wurde Anfang der 1960er-Jahre gegründet, als viele
Muslime – besonders aus Nordafrika – nach Deutschland kamen.
Die ersten Gebetsräume der Gemeinde befanden sich zunächst in
Bockenheim, später zog die Gemeinde in andere Gebäude innerhalb
Frankfurts um.
Bedeutung für Frankfurt
Die Moschee gilt als eine der wichtigsten muslimischen
Einrichtungen der Stadt.
Rund 3500 Mitglieder gehören zur Gemeinde, und viele Besucher
kommen zu den täglichen Gebeten oder Veranstaltungen.
Besonders während des Ramadan treffen sich dort teilweise bis
zu 2000 Menschen zum gemeinsamen Gebet und
Fastenbrechen.
Januar 2026
Jüdisches Museum Frankfurt
Im Rahmen unserer Besuchsreihe bei den Religionen in unserer Region besuchten wir am Samstag, 24.1.2026 das Jüdische Museum in Frankfurt.
Bei einer Führung zum Thema „Tradition und Ritual“ lernten wir, wie komplex die Gebote und Verbote im Judentum sind. Wir erfuhren aber auch, dass es beim Praktizieren der Religion eine große Spannweite gibt zwischen orthodoxen und liberalen Juden. „Ask the Rabbi“ als Motto für situative Interpretationsprobleme führt zwangsläufig zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, welchen Rabbi man fragt.
Dies wurde sehr anschaulich dargestellt in einer der Installationen des Museums. Uns hat die interaktive Museumsdidaktik sehr beeindruckt. Wir haben bei diesem Besuch sehr viel dazugelernt.









Aktivitäten
2025









Dezember 2025
Eisstockschießen bei "Wiesbaden on Ice"
Es war ein rundum gelungener Dezemberabend: Vor der prachtvollen Kulisse des Wiesbadener Kurhauses haben wir uns auf dem Bowling Green zum Eisstockschießen getroffen.
Die Stimmung war von Anfang an großartig. Zwischen den hell beleuchteten Bäumen und der festlichen Atmosphäre der riesigen Kunsteis-Bahn kam sofort echtes Weihnachtsfeeling auf. Ausgestattet mit Eisstöcken und bester Laune traten wir in Teams gegeneinander an. Dabei zeigte sich schnell, dass Fingerspitzengefühl oft wichtiger ist als Kraft – auch wenn der ein oder andere Schuss mal schwungvoll über das Ziel hinausschoss, was für viele Lacher sorgte. Am Ende hatten wir alle gewonnen: Ein schönes Gemeinschafterlebnis!
Nach dem sportlichen Teil auf der Bahn ließen wir den Abend gemütlich ausklingen: Bei unserem Lieblingsrestaurant „Karims. Es war die perfekte Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und geselligem Beisammensein in der schönsten Ecke Wiesbadens.
November 2025
Weihnachtsfeier in der Domäne Mechtildshausen
Die Domäne Mechthildshausen mit ihrem besonderen Charme bildete den Rahmen für unsere Weihnachtsfeier. Schon beim Betreten des Geländes mit den beleuchteten Backstein-Gemäuern und der schönen Winterdekoration fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. Zu Beginn sorgte Michael Schmidt mit seiner Gitarre und den sorgsam vorbereiteten Notenblättern sofort für Weihnachtsstimmung in der romantischen, fast schon gotischen Gaststube. Gemeinsames Singen verbindet immer wieder. Und es gibt immer wieder Anlass zum Lachen!
Zu diesem Abend hatten wir auch Gäste eingeladen, von unseren Kooperationspartnern „Brückenschule“ und “Philipp Kraft Stiftung“. Wir lauschten ganz gespannt, als sie ihre Sicht auf unseren Club zeichneten und darstellten, was wir bei ihnen bewirkt hatten. Das tat schon richtig gut! Das gemütliche und rustikale Ambiente bot den perfekten Rahmen, um gemeinsam zu erzählen, auf die Erfolge des Jahres anzustoßen und einfach mal durchzuatmen.
Dietmar Kirchner führte uns durch den Abend, und Volker Ostermann ließ unser KIWANIS-Jahr noch einmal lebendig werden: mit seiner wunderbaren Zusammenstellung der Höhepunkte. Wir alle waren immer wieder erstaunt, was wir Alles erlebt hatten. Ein gutes Gefühl!
Es war ein rundum gelungener Start in die besinnliche Weihnachtszeit!





















Oktober 2025
100km gegen Rassismus und mehr........
Bereits zum vierten Mal hat die Philipp Kraft Stiftung in Eltville zusammen mit dem Bündnis für Demokratie und Kiwanis den Lauf
"100km gegen Rassismus und mehr..."
durchgeführt. In diesem Jahr haben wir das unglaubliche Ergebnis von:
278.840 km mit über 500 Teilnehmern
seit dem 1.Juni erlaufen, gewalkt, geradelt und gewandert.
Ein überwältigendes Statement und Zeichen für Demokratie, Vielfalt
und gegen Rassismus.
September 2025
Der Bahai Tempel in Hofheim
In dem Projekt Weltreligionen
Am 13.September 2025 besuchten wir das Baha‘i-Zentrum in Hofheim
und diskutierten mit zwei Mitgliedern der Gemeinde. Wir alle waren
sehr positiv beeindruckt von dem „Haus der Andacht“. Es gab jedem
von uns eine Atmosphäre von Ruhe, Einheit und Einkehr.
• Auf unsere Frage, warum der europäische Tempel gerade in
Langenhain steht, kam die überraschende Antwort: „Weil
Frankfurt das geografische Zentrum von Europa ist. Und weil wir
nach mehre Jahren des Suchens in dieser Gemeinde offene
Menschen und ein wunderschönes Grundstück gefunden
haben!“
• „Und dann hat ein hervorragender Frankfurter Architekt dieses
Kunstwerk entworfen, von dem wir Baha‘i und die Gemeinde-
Langenhain begeistert waren und noch immer sind.
• Am 4. Juli 1964 wurde dieses Haus der Andacht eingeweiht.
Jetzt steht es offen für Menschen aller Glaubensrichtungen,
Rassen und Völkern. Jetzt dient es der Meditation, der
Kontemplation und der Andacht!“





















Juli 2025
Die "doppelte Radtour"
„Make the Best of it!“ Das wurde zum Motto unserer Fahrradtour am……
Unser Treffpunkt ist der Bingener Bahnhof. Eine Gruppe kommt mit Auto und Fahrradträgern; die andere aus Wiesbaden mit der Bahn. Pünktlich um 10.00 Uhr sind die 8 „Autofahrer“ da. Von unseren 7 „Bahnfahrern“ ist nichts zu sehen. Warten und telefonieren!
„Ja! Wir sind hier in Mainz am Bahnhof; schon über eine halbe Stunde! Eine Katastrophe! Alle S – Bahnen nach Bingen sind voll und nehmen keine Räder mit. Typisch Bahn!“ Hin-und-her-Diskussion und kreative Lösung: unsere Doppel – Fahrrad – Tour. D.h. die „Autofahrer“ erkunden mit ihren Rädern (wie geplant) das schöne Nahe-Tal. Die „Bahnfahrer“ besteigen wieder ihre Räder und genießen den Main Richtung Rüsselsheim und dann durch Weinberge und Wiesen nach Wiesbaden.
Gegen Abend treffen wir uns (fast) alle an dem romantischen Teich vor dem Wiesbadener Restaurant Cherry und Port und tauschen lachend unsere Erlebnisse aus. Ende gut, alles gut!!
Juni 2025
Besuch der Henkell Sektkellerei
Unser Besuch im Schloss Henkell in Wiesbaden war weit mehr als eine einfache Werksführung – es war ein Eintauchen in eine prunkvolle Welt aus Tradition, Architektur und natürlich prickelndem Sekt von Henkell Freixenet , dem Weltmarktführer mit weit über 100 Millionen Flaschen pro Jahr.
Schon beim Betreten des Geländes an der Biebricher Allee beeindruckte uns das imposante Gebäude, das im Stil des Rokoko und Jugendstils erbaut wurde, und natürlich der prachtvolle Marmorsaal. Dort bekamen wir spannende Einblicke in die Erfolgsgeschichte der Firma und in die industrielle Handwerkskunst der Sekt-Produktion.
Dazu ging es tief unter die Erde in die beeindruckenden Kelleranlagen: Bis zu 7 Stockwerke!! Hier erlebten wir hautnah das Handwerk der traditionellen Flaschengärung mit vielen Details über die Cuvée, die Dosage und das sogenannte Degorgieren (das Entfernen der Hefe). Überrascht waren wir von den künstlerisch gestalteten Wandmalereien im Jugendstil; und das in einer hochmodernen Sekt-Produktion und Abfüllung.
Den Abschluss zelebrierten wir wieder in der Empfangshalle mit der wunderschönen Henkell-Treppe!





















Mai 2025
Ein Tag an der Quelle:
Unser Besuch bei Staatl. Fachingen
Wir hatten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines echten Traditionsunternehmens zu werfen. 1742 wurde die Quelle entdeckt, und schon Johann Wolfgang von Goethe war ein bekennender Liebhaber des Fachinger Wassers, das heute offiziell als Heilwasser anerkannt ist: Wasser mit heilender Wirkung, das über die deutschen Grenzen hinaus bekannt und geschätzt ist.
Der Geschäftsführer und sein Team zeigten uns mit viel Leidenschaft und auch etwas Stolz den Betrieb. Eigentlich ist alles ganz einfach: Aus einem kleinen Rohr im Boden fließt das besondere Wasser in das Gewirr von Maschinen und Flaschen. Aber es ist schon beeindruckend, mit welcher Sauberkeit und Sorgfalt das Heil-Wasser behandelt wird, um den natürlich hohen Gehalt an Hydrogencarbonat zu bewahren, für den Fachingen so bekannt ist. Schließlich ist es ja (fast) Medizin!
Natürlich durften wir auch probieren. Ob „Still“ oder „Medium“ – das Wasser ist durch seine besondere Mineralisation (reich an Magnesium und Calcium) nicht nur gesund, sondern schmeckt auch einfach erfrischend rein. Es war ein rundum gelungener Ausflug, der uns gezeigt hat, wie viel Herzblut in jedem Glas Staatl. Fachingen steckt.
April 2025
Digitale Transformation:
Wie Wiesbaden die Stadt der Zukunft gestaltet
von Silke Lenhardt
Die Digitalisierung einer Stadt ist weit mehr als nur das Breitstellen von Online-Formularen. Es geht um eine grundlegende Transformation der urbanen Lebensqualität, der Verwaltungseffizienz und der Teilhabe. In ihrem aktuellen Vortrag beleuchtete Silke Lehnhardt, CDO der Stadt Wiesbaden, wie die hessische Landeshauptstadt den Spagat zwischen Tradition und technologischer Moderne meistert.
"Digitalisierung gelingt nur, wenn wir die Menschen mitnehmen. Es geht nicht um Bits und Bytes, sondern um Zeitersparnis, Transparenz und neue Möglichkeiten des Miteinanders."
Transformation bedeutet auch Veränderungsmanagement. Silke Lehnhardt betonte, dass die größte Herausforderung oft nicht die Technik, sondern der Kulturwandel innerhalb der Verwaltung und der Gesellschaft ist. Wiesbaden setzt hierbei auf:
-
Agile Arbeitsweisen in den Ämtern.
-
Transparente Kommunikation über den Fortschritt der Projekte.
-
Datensicherheit und Ethik, um das Vertrauen der Bevölkerung langfristig zu sichern.
Der Vortrag verdeutlichte: Die digitale Transformation in Wiesbaden ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Unter der Leitung von Silke Lehnhardt hat die Stadt ein klares Fundament gelegt, um den urbanen Raum resilienter, nachhaltiger und bürgerfreundlicher zu gestalten.


















März 2025
Der Mainzer Dom
Im Projekt Weltreligionen
Im März 2025 starteten wir das Projekt mit einem Besuch des Mainzer
Doms. Wir stellten der Leiterin des Dommuseums die Frage: Wie kam
das Christentum nach Deutschland?
Die Antwort war klar und deutlich: „Anfänglich gab es nur
vereinzelte Missionsvorhaben. Der Durchbruch kam Anfang des 4.
Jahrhundert, nachdem Kaiser Konstantin das Christentum tolerierte
(Konstantinische Wende 313). Später wurde dann das Christentum
sogar zur Staatsreligion im römischen Reich. In Mainz, Trier und Köln
wurden die ersten Bischöfe ernannt.
Diese drei Bistümer spielten auch später noch eine besondere Rolle
im „Römischen Reich deutscher Nation“. Die 3 Erzbischöfe wählten
zusammen mit 4 weltlichen Kurfürsten den Kaiser!“
Im Mainzer Dom findet wir noch heute die Namen aller Bischöfe mit
ihren Amtsperioden und mit ihrem Wappen in den unteren Teilen der
Kirchenfenster. Dabei fällt auf, dass alle Bischöfe aus Adelsfamilien
stammten – bis zum Jahr 1802. Damals hat Napoleon den adeligen
Bischof abgesetzt und durch einen bürgerlichen ersetzt! Und so blieb
es bis heute.Christentum (älteste Welt-Religion in Deutschland)
Februar2025
Berufliche Inklusion
Olaf Guttzeit
Wenn wir über Inklusion in der Arbeitswelt sprechen, denken viele zuerst an gesetzliche Quoten oder an soziale Wohltätigkeit. Doch wenn man Olaf Guttzeit zuhört, wird schnell klar: Inklusion ist eine strategische Managementaufgabe.
1. Bei Boehringer Ingelheim wurde Inklusion nicht als lästige Pflicht verstanden, sondern als Teil der Unternehmenskultur. Das Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen mit Behinderung nicht nur „geduldet“ werden, sondern ihre Talente voll entfalten können.
2. Das Fundament: Die Haltung zählt
Olaf Guttzeit betont stets, dass Inklusion im Kopf beginnt. Es geht weg von der Defizitorientierung – also der Frage „Was kann die Person nicht?“ – hin zur Stärkenorientierung: „Was braucht dieser Mensch, um seine volle Leistung zu bringen?“
Die Kernelemente dieses Ansatzes sind:
-
Barrierefreiheit im weitesten Sinne: Nicht nur Rampen für Rollstühle, sondern digitale Barrierefreiheit und der Abbau von Barrieren in den Köpfen (Unconscious Bias).
-
Vertrauenskultur: Ein Umfeld, in dem Mitarbeiter offen über ihre Einschränkungen sprechen können, ohne Angst vor Karrierenachteilen zu haben.
3. Praxisbeispiele bei Boehringer Ingelheim
Wie sieht das konkret aus? Boehringer Ingelheim gilt als Best Practice, weil sie Inklusion systemisch verankert haben:
-
Das Disability Management: Ein proaktiver Prozess, um Mitarbeiter nach längerer Krankheit oder bei neu eintretenden Behinderungen im Job zu halten.
-
Inklusionsvereinbarungen: Diese gehen oft weit über das gesetzliche Maß hinaus und definieren klare Verantwortlichkeiten für Führungskräfte.
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Vernetzung: Die Gründung von Netzwerken für Mitarbeiter mit Behinderung, um den internen Dialog zu fördern.
4. Der wirtschaftliche Mehrwert (Business Case)
Ein zentraler Punkt in Guttzeits Argumentation ist die Wirtschaftlichkeit. Inklusion ist ein Mittel gegen den Fachkräftemangel. Wer Menschen mit Behinderung ausschließt, verzichtet auf einen riesigen Pool an qualifizierten und oft hochmotivierten Talenten.
Zudem fördert ein inklusives Team die Innovationskraft. Wer lernt, Arbeitsplätze individuell anzupassen, wird insgesamt flexibler und moderner in der Arbeitsorganisation – wovon am Ende alle Mitarbeiter profitieren (z. B. durch ergonomische Arbeitsplätze oder flexible Arbeitszeitmodelle).
5. Fazit und Ausblick
Olaf Guttzeit zeigt uns: Inklusion bei Boehringer Ingelheim ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine dauerhafte Reise. Es geht darum, Vielfalt als Normalität zu begreifen.


















Januar 2025
Besuch der Deutschen Nationalbibliothek
Wir alle sind bestimmt schon oft an diesem unscheinbaren, modernen Klinkerbau an der Miquelallee in Frankfurt vorbeigefahren: Die „Deutsche Nationalbibliothek“(DNB). Sie hat den gesetzlichen Auftrag, alle in Deutschland veröffentlichten Medienwerke, wie Bücher, Zeitschriften und auch alle Tageszeitungen, zu sammeln. D.h. hier lagern alle „Pflichtexemplare“ im Original, sauber katalogisiert und zur Einsicht bereit: über 54 Mill!
Schon beim Betreten des Gebäudes beeindruckte uns die sachliche, aber imposante Architektur. Die DNB ist eine Präsenzbibliothek. Hier herrschte in den lichtdurchfluteten Lesesälen eine bemerkenswerte Stille, die ideal zum konzentrierten Arbeiten ist. Und dann ging es in einen gigantischen Safe, der sich über mehrere Stockwerke unter der Erde erstreckt.
Unser Besuch war nicht nur für Bücherwürmer interessant. Die Vielfalt der gesammelten Werke zeigt eindrucksvoll, wo und wie unser kulturelles Erbe bewahrt wird. Wir erlebten das „Gedächtnis unserer Nation“!
